Mikro mit Verstärker

ORF.at/Roland Winkler

Als Joker zu „Wer singt für Österreich?“

Zehn Acts gehen ins Rennen um das Ticket für den größten TV-Unterhaltungsevent der Welt: Neun hat das ORF-Song-Contest-Team mit dem Musikexperten Eberhard Forcher nominiert. Der zehnte Act wird von den Userinnen und Usern auf Facebook mittels der Wildcard ins Rennen geschickt.

Fünf Kandidaten stellen sich am Donnerstag der Abstimmung. In die entscheidende Vorrunde haben es diese Acts geschafft: Azrah, David Siedl ft. Madelene und Mc Vio, Laura Kamhuber, Ola Egbowon und Sara Koell.

Mitte November kam der Aufruf an die heimische Musikszene: Beim Vorentscheid zum Song Contest ist noch ein Platz frei. Künstler konnten sich bis 11. Dezember bewerben und ihren Song für das große Wettsingen einreichen. Es gingen unzählige E-Mails bei der Song-Contest-Redaktion ein: Manche haben sich extra um eine Produktion für den Song Contest bemüht, andere schickten einfach den Link zu ihrer aktuellen Single. Einige Künstler nahmen daheim das Demo eines Songs mit Akustikgitarre auf, andere lieferten eine fertige Studioproduktion mit eigens angefertigtem Video.

Abstimmung

Donnerstag, 14. Jänner, geht es um 9.00 Uhr los. Für 24 Stunden haben die User die Möglichkeit, per Facebook-„Like“ ihre Favoriten ein Stück näher in Richtung Song Contest zu befördern.

Zur ESC-Facebook-Seite

Wie für alle Beiträge zum Song Contest hatten die Wildcard-Bewerber einige Kriterien zu erfüllen: Der Song darf nicht länger als drei Minuten sein und erst nach 1. September 2015 veröffentlicht worden sein. Bei der Performance im Mai Stockholm dürfen höchstens sechs Leute auf der Bühne stehen.

Erster Test in der Community

Laufend wurden interessante Einsendungen ausgewählt und auf der Facebook-Seite Eurovision Song Contest Österreich veröffentlicht. Das Feedback der User kam unverzüglich: Manche Songs wurden viral weitergeleitet und erhielten immer und immer wieder „Likes“ von neuen Usern. In den meisten Fällen blieb die Community freundlich: „Netter Song, aber nichts für den Song Contest“, war die häufigste kritische Anmerkung. 37 Songs kamen während des einen Monats auf die Facebook-Seite.

Danach hat die Song-Contest-Redaktion gemeinsam mit Eberhard Forcher eine Shortlist zusammengestellt: Die fünf aus Sicht des Teams aussichtsreichsten, professionellsten und ESC-kompatibelsten Acts. Die Qualität des Songs ist in die Entscheidung für diese fünf genauso eingeflossen, wie die Reaktionen auf den Erstauftritt auf Facebook. Wer tatsächlich bei „Wer singt für Österreich“ dabei ist, hängt nun vom User-Voting ab.

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