Bühne

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Der Fahrplan zur Liveshow

Es wird keine Show wie jede andere: Akustisch wie optisch präsentiert sich die Suche nach dem Act, der in Conchitas Fußstapfen treten soll, als spektakulärer Liveevent. Zehn Kandidaten rittern in „Wer singt für Österreich?“ um das Ticket nach Stockholm - entscheiden werden eine hochkarätig besetzte Jury und das Voting des TV-Publikums. Fliegende Kandidaten, eine gigantische LED-Wand und Conchita in einer ganz neuen Rolle werden für einige Überraschungen sorgen.

Zehn Songs, aber nur ein Ticket für Stockholm: Ö3-Moderator Eberhard Forcher, ein Kenner der heimischen Musikszene, hat in den letzten Monaten 40 österreichische Acts ausgewählt, die seiner Meinung nach das Zeug zur Conchita-Nachfolge beim diesjährigen Song Contest haben. Die zehn Besten aus diesem Talentepool stellen sich heute Abend in „Wer singt für Österreich?“ ab 20.15 Uhr in ORF eins einer Jury und dem Voting des TV-Publikums - mehr dazu in Forcher: Suche zwischen Pop und Indie.

Die großen zehn

An den Start bei der Liveshow mit Alice Tumler und Andi Knoll gehen in chronologischer Reihenfolge: Vincent Bueno („All We Need Is That Love“), Lizza („Psycho“), Orry Jackson („Pieces in a Puzzle“), Elly V („I’ll Be Around (Bounce)“), Lia („Runaway“), Celine Roscheck & Farina Miss („Sky Is the Limit“), Azrah („The One“), Sankil Jones („One More Sound“), Bella Wagner („Weapons Down“) und Zoe („Loin d’ici“).

Spezialeffekte im Hightech-Studio

Eines kann schon verraten werden: Es wird eine Show, wie man sie im ORF-Studio noch nie gesehen hat. In Hinblick auf Bühnenshow und Spezialeffekte hat man vom großen Bruder Song Contest und der Show in der Stadthalle letztes Jahr einiges gelernt. Insgesamt umfasst die Studiodekoration 180 Quadratmeter zum Teil hochauflösende LED-Fläche. Das Herzstück davon bildet eine 10 mal 5,5 Meter große Bühnenrückwand, die geteilt werden kann und dann einen Zwischenraum von bis zu fünf Meter Breite freigibt.

Bühne

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Ein Bühne fast wie beim richtigen Song Contest

Für den eingespielten Content zeichnet jenes Unternehmen verantwortlich, das auch schon beim Song Contest 2015 in Wien die spektakulären Visuals in der Stadthalle produzierte. Für die perfekte Lichtstimmung bei „Wer singt für Österreich?“ sorgen unter anderem rund 300 Effektscheinwerfer. In Szene gesetzt wird die Show von Regisseur Kurt Pongratz, zum Einsatz kommen dabei 18 Kameras – darunter vier Funkkameras, zwei Steadicams und zwei Kamerakräne.

Ehrliche, aber nicht zu strenge Jury

Auch die Jurysessel sind hochkarätig besetzt: Song-Contest-Siegerin Conchita, die wohl wie keine andere weiß, worauf es bei diesem Event ankommt, wird „ehrlich, aber nicht zu streng“ ihre Meinung über die Kandidaten kundtun. Außerdem vergibt Allround-Talent Madita, die sowohl als Sängerin als auch als Schauspielerin erfolgreich ist, Punkte für die Performances der zehn Acts. Für internationale Verstärkung sorgt Julie Frost, aus deren Feder Lenas Siegertitel von 2010 „Satellite“ stammt. Ein vierter Platz in der Jury ist für Song-Contest-Experten aus der österreichischen Medienlandschaft, die in den vergangenen Jahren beim Song Contest mehrfach live dabei waren, reserviert – sie geben bei „Wer singt für Österreich?“ eine Gemeinschaftswertung ab - mehr dazu in Conchita & Co. in der Jury.

Conchita erfindet sich neu

Neben der Rolle als Jurorin wird sich Conchita als Show-Act auch erstmals mit einer Band präsentieren. Mit Begleitung von Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug wird sie jenen Song singen, mit dem sie es 2012 nicht in die Endrunde des österreichischen Vorentscheids schaffte. Bei der Neuinterpretation von „That’s What I Am“ zeigt sie sich heute seriöser und irgendwie auch erwachsener.

Conchita

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Conchita steht zum ersten Mal mit Liveband auf der Bühne

Zu Livemusik zu singen „fühlt sich viel besser an als alles, was ich zuvor gemacht habe“, sagte sie im Interview mit songcontest.ORF.at. Sie sei nicht mehr ans Playback gefesselt, und die Liveband bedeute für sie einen großen Schritt als Musikerin: „Ich bin der Musik einfach näher, und es ist mir wichtig zu zeigen, was in meinen Songs steckt“, fasste sie ihren neuen musikalischen Weg zusammen - mehr dazu in Zwei neue Rollen für Conchita.

Nichts ist unmöglich

Und die Kandidaten? Bei den Bühnenproben im Studio wirkten die meisten professionell und entspannt. Und das, obwohl vielen nach dem Sieg von Conchita klar sei, dass es nicht ausgeschlossen ist, den Song Contest zu gewinnen, wie Moderatorin Tumler im Vorfeld sagte. Auch Kollege Knoll hat sich schon ein Bild vom Starterfeld für „Wer singt für Österreich?“ gemacht: „Die gesanglichen Qualitäten sind heuer auffällig hoch – doch ich habe noch nicht alle live gehört, was ja letztlich entscheidend ist.“ Vom Elektropop bis zur Powerballade reicht die musikalische Bandbreite, und nicht wenige der Kandidaten haben eine Botschaft mitgebracht - mehr dazu in Wie aus zehn Songs eine Show wird.

Liveticker-Hinweis

Songcontest.ORF.at berichtet ab 19.50 Uhr im Liveticker vom Geschehen auf der und rund um die Bühne. Für den „Second Screen“ am Handy und Tablet wird live kommentiert, ergänzt um eine Auswahl der unterhaltsamsten User-Postings von Twitter, Facebook und Instagram. Die besten Szenen gibt es online in Form von Videos und animierten GIFs. Der Hashtag zu „Wer singt für Österreich?“ ist „#WSFÖ“.

Das Juryvoting

Neben den Stimmen von Conchita, Madita und Julie Frost gibt es ein Gemeinschaftsvoting von Song-Contest-Experten unter den österreichischen Journalisten. Jedes Jurymitglied vergibt direkt nach jedem Auftritt bis zu zehn Punkte für die jeweilige Performance. Wobei die Juroren auch mehrfach dieselbe Punkteanzahl an verschiedene Kandidatinnen und Kandidaten vergeben können. Die Punkte werden für jeden Act zusammengerechnet. Somit ergibt sich nach dem letzten Auftritt ein Ranking der zehn Acts von eins bis zehn, das in die finalen Jurypunkte umgerechnet wird. Die Topplatzierung erhält zehn Punkte und das Schlusslicht einen Punkt.

Conchita, Alice Tumler und Andi Knoll auf der Bühne

ORF.at/Mario Hanousek

Conchita, Tumler und Knoll bei den Proben zur Show

Das Publikumsvoting

Das Publikum kann unter 09010 5909 plus angehängter zweistelliger Startnummer (0,50 Euro/Anruf/SMS) für den jeweiligen Favoriten voten. Nach dem letzten Auftritt werden die Votingleitungen geöffnet, und die Zuschauer können für ihren Favoriten anrufen oder eine SMS schicken. Die Acts werden nach ihrer Stimmenanzahl gereiht. Jener Act mit den meisten Stimmen erhält zehn Punkte, und jener mit den wenigsten erhält einen Punkt. Die Punkte von Jury und Publikum werden schließlich zusammengerechnet und ergeben gemeinsam den vorläufigen Endstand. Bei Punktegleichstand wird jener Act, der mehr Publikumsvotes erhalten hat, vorangereiht.

„Speedvoting“ entscheidet

Die Zähler werden zurückgesetzt – die beiden Erstplatzierten performen ihren Song ein weiteres Mal und stellen sich direkt im Anschluss dem finalen „Speedvoting“ des Publikums. Die Jury hat hier nur noch eine kommentierende Funktion, Punkte vergeben ausschließlich die Zuschauerinnen und Zuschauer mittels Televoting.

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